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Rechtsanwalt bei Kunststreit?

Anwalt
Das Kunstrecht ist ein relativ junger Zweig der Rechtsprechung und sehr komplex. An etlichen Punkten berührt das Kunstrecht andere Rechtsgebiete, wie z. B. das Urheberrecht, das Vertragsrecht, das Leasingrecht etc. Ein Kunststreit kann also unterschiedlichster Natur sein. Dabei kann es um den legalen oder illegalen Erwerb eines Kunstgegenstandes gehen, um einen Weiterverkauf von Kunst ohne Beteiligung des Urhebers, um ein Plagiat ... Es können also zahlreiche und unterschiedlichste Fragen und Probleme auftreten, wenn es um Belange des Kunstrechtes geht. Für jemanden, der nicht wirklich mit allen relevanten Gesetzgebungen vertraut ist legal profession (Rechtsanwalt Würzburg) , können sich dadurch Fragen ergeben, die er sich selbst nicht beantworten kann.

In einem solchen Fall empfiehlt es sich Rechtsanwälte zu konsultieren, die mit der Gesetzeslage vertraut sind. Natürlich ist nicht jeder Rechtsanwalt ein Spezialist für Kunstrecht. Um sich im Falle eines Kunststreits gebührend abzusichern, sollte man sich also an einen Anwalt wenden, der in Fragen des Kunstrechtes bewandert ist. Gerade weil das Kunstrecht an so vielen Punkten mit anderen Gesetzesbestimmungen verknüpft ist, bedarf es also eines Rechtsbeistands, der sowohl breites juristisches Wissen, als auch spezielles Wissen in Bezug auf Fragen des Kunststreits mitbringt.

Ein Kunststreit kann verschiedenste Streitfragen beinhalten. Präzedenzfälle, die dies veranschaulichen, gab es bereits zur Genüge. So gingen die Länder Italien und Griechenland gegen das Getty Museum in Los Angeles vor, da dieses einige Antiquitäten ausstellte, die in den Ursprungsländern als gestohlen galten. Vor allem ging es dabei um Raubgrabungen. Das Getty Museum musste daraufhin einige der Antiquitäten wieder zurück an die Länder aushändigen.

Ein prominentes Beispiel für den Vorwurf des geistigen Diebstahls (Plagiat) findet man in Prinz Harry aus England. Dieser wurde 2003 von der Künstlervereinigung der Aborigines aus Australien beschuldigt, seine Kunstwerke von ihren Vorlagen abgekupfert zu haben. Bereits vor diesen Vorwürfen meinten viele Kritiker, eine große Ähnlichkeit zu den Werken der Ureinwohner Australiens zu erkennen.

2002 wurden in China Plagiate von Harry Potter verkauft. Und das mit großem Erfolg - sehr zum Ärger von Autorin Joanne K. Rowling. “Harry Potter und der Leopardenpfad zum Drachen“ nannte sich diese fernöstliche Kopie legal practices (Markenrecht) . In China wurde dieses Buch ausschließlich auf Straßenmärkten verkauft. Auch in Russland erschien ein Plagiat. Die Protagonistin des Buches “Tanja Grotter“ war in so vielen Belangen offensichtlich von Harry Potter abgekupfert, dass es schon wirklich als dreist zu bezeichnen war. Joanne K. Rowling erwirkte in verschiedenen Ländern ein Verbot der Veröffentlichung. In Russland verkaufte sich Tanja Grotter dennoch millionenfach. Auf der anderen Seite wurde Joanne K. Rowling selbst auch schon des Plagiats bezichtigt. Angeblich soll sie sich Ideen bei der Schriftstellerin Nancy Stouffer geklaut haben. Diese hatte bereits Jahre zuvor die Roman-Figur Larry Potter erdacht. Die Tatsache, dass Nancy Stouffer den Zeitpunkt ihrer Beschuldigungen dazu nutzte, um ihr Buch noch mal zu veröffentlichen, war ihrer Glaubwürdigkeit nicht besonders zuträglich. J. K. Rowling bekam recht.