Virtuelles Museum
 

Nicht nur virtuelle Besucher fahren mit Treppenlifter

Treppenlift

Die virtuelle Welt wird immer realistischer. Noch vor einigen Jahren hätte man es für unmöglich gehalten, dass die Menschen in einer virtuellen Welt zusammenleben und hierüber nicht nur kommunizieren, sondern sogar Geld verdienen. Ganz zu schweigen von den Vorteilen, die für die Realität entstehen könnten. Doch durch Komponenten wie Second Life, oder unter dem Sammelbegriff Web 2.0 entstandenen Applikationen, ist dies längst zur Realität geworden. Und der Realismus spielt dabei eine große Rolle. Städte wie Berlin oder Frankfurt wurden in unglaublich realistische 3D-Stadtmodelle umgewandelt, wodurch man eine Städte-Reise beinahe schon am Computer erleben kann. Darüber hinaus gibt es auch Fantasie-Städte, die es in Wirklichkeit zwar nicht gibt, aber dennoch einen äußerst realistischen Eindruck machen. Natürlich bieten diese dem benutzer viel Gestaltungsfreiheiten, was durchaus ein Ausgleich zur realen Welt darstellen kann. Dass diese Welten funktionieren kann auf die Liebe zum Detail zurückgeführt werden. Die Gebäude wurden realitätsnah erstellt und tragen somit ihren Teil dazu bei, dass die virtuelle Welt immer echter erscheint. Als gutes Beispiel dient ein virtuelles Hotel, das sogar über Treppenlifter verfügt. Durch solche Details erscheint die virtuelle Welt verblüffend realistisch.

TreppenliftDer hohe Realitätsgrad von Second Life hat zur Folge, dass viele Menschen jeden Tag Zeit am PC verbringen und ihrem "zweiten Leben" eine besonders Bedeutung entgegen bringen. Eine Tatsache die bewirkt, dass sich auch im realen Leben, vieles im Internet abspielt: man denke da nur an Tauschbörsen oder Kommunikationsmittel wie E-Mail, Blogs oder Webseiten, die vielerorts nicht mehr weg gedacht werden können. Darin, dass sich Surfer deswegen von ihrem wirklichen Umfeld entfernen, sehen Experten ein eher kleiner werdendender Umstand. Tatsächlich verstehen es immer mehr Leute, Dinge die sie in der virtuellen Welt sehen, in die Realität umzusetzen. Dazu gehört selbst einer Treppenlift. Denn nicht nur virtuelle Besucher benutzen einen Treppenlifter, wie dieses kleine Beispiel zeigen soll:

Ein Angestellter eines Hotels in Berlin soll sich nach einem Gang durch die virtuelle Welt Gedanken zum Verbesserungspotential seines Arbeitsortes gemacht haben. Dabei sind ihm Einrichtungen aufgefallen, die offensichtlich von anderen Usern geschaffen wurden. Neben Ideen zur Gestaltung von grossen Räumen und der Möglichkeit durch das Einbringen neuer Elemente ein paar Versuche zu machen, den Raum nach seinem Geschmack einzurichten, fiel dem jungen Mann etwas auf, das sich nachhaltig auf das Aussehen des Hotels Einfluss haben sollte. Der Lifta Treppenlift in einem virtuellen Hotel gab nämlich den Anstoss, der danach in der realen Welt zum Einbau eines solchen geführt hat. Das Management sah in der Installation eines solchen Hilfsmittels einen besonderen Mehrwert und übertrug dem Mitarbeiter den Auftrag, noch mehr Zeit in der virtuellen Welt zu verbringen um dort nach neuen, umsetzbaren Ideen umzusehen.

So findet derzeit eine Wendung statt: Nicht das reale Leben wird im Internet nachgebildet, sondern die guten Ideen dieser Welten in die Realität zurück gebracht. Eine Ideenbörse für das Echte leben, kann man sagen. Dass Treppenlifter ein gutes Beispiel sein können, wie die Vorteile einer virtuellen Anschauung erfolgbringend in die Tat umgesetzt werden können, zeigt nicht zuletzt das Beispiel des jungen Angestellten des Hotels in Berlin.